Schulberatung
     des Staatlichen Schulamts Pfaffenhofen

Die Beratungsstelle bleibt auch während der Osterferien für Sie telefonisch oder per Mail erreichbar!

Telefon: 08452-2017

tober@schulamtpfaffenhofen.de



Informationen in der Corona-Krisensituation:

Aktuelle Informationen zum Übertritt

Informationen für Eltern zum Umgang mit besorgten Kindern

Informationen zur Schulberatung

Informationen zur Einschulung

Tipps für Eltern vom Jugendamt

Krisendienst Psychiatrie -Pressemitteilung 



„Wir hören zu und klären die Situation“
Krisendienst Psychiatrie unterstützt mit telefonischer und aufsuchender Hilfe
0180 / 655 3000: Der Krisendienst Psychiatrie steht allen Menschen, die durch die Corona-Krise in eine psychische Notlage geraten, mit Rat und Tat zur Seite. Die Leitstelle des Krisendienstes Psychiatrie ist täglich rund um die Uhr erreichbar.
Derzeit erreichen den Krisendienst durchschnittlich rund 133 Anrufe pro Tag. „Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen haben unsere Krisengespräche und die Einsätze der aufsuchenden Teams zunehmend Ängste rund um das Coronavirus zum Inhalt“, schildert die Psychiaterin Dr. Petra Brandmaier, stellvertretende ärztliche Leitung der Leitstelle. In Zusammenhang mit besonderen Anlässen steigen die Anrufe stark an. Dies war beispielsweise unmittelbar nach der Verkündung der Ausgangsbeschränkungen der Fall. „Da haben den Krisendienst 184 Anrufe erreicht, es gab also einen deutlichen Anstieg“, schildert Dr. Brandmaier. „Dafür sind wir gut gerüstet, ein Notfallplan ist erstellt und unsere sehr motivierten Mitarbeitenden stehen mit telefonischer und bei dringlichen Notlagen auch mit aufsuchender Hilfe zur Verfügung.“
Wenn die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen länger andauern, rechne die Leitstelle mit einer weiteren Zunahme der Anrufe. Durch die aktuelle Lage verstärken sich seelische Notlagen nicht nur bei Menschen, die bereits wegen entsprechender Erkrankungen in Behandlung sind. Auch Personen ohne begleitende andere psychosoziale Belastungen oder psychiatrische Erkrankungen erleben die derzeitige Situation als extrem belastend. „Meist bringt ein sortierendes Gespräch mit uns eine gute Entlastung“, erklärt Dr. Brandmaier. „Wir hören zu, fragen nach und klären mit den Anrufenden gemeinsam die Situation.“
In selteneren Fällen, in denen das Gespräch nicht ausreicht, bietet die Leitstelle weiterführende Hilfen bei den Netzwerkpartnern an – unter anderem mobile Kriseneinsätze und Gesprächstermine bei regionalen Sozialpsychiatrischen Diensten (SpDi). Kriseneinsätze werden teilweise im Freien durchgeführt, um das Team und die Klienten zu schützen. Auch die persönlichen Beratungen in den SpDi sind ein wichtiger Baustein der Krisenhilfe bei akuten seelischen Notlagen. „Selbstverständlich werden überall die geltenden Hygienevorschriften eingehalten“, versichert Dr. Brandmaier.
Der Bezirk Oberbayern finanziert den Krisendienst Psychiatrie mit rund 7,4 Millionen Euro pro Jahr.
Damit Ängste und Sorgen, die die Corona-Krise hervorrufen kann, nicht überhandnehmen, rät auch Bezirkstagspräsident Josef Mederer folgende allgemeingültige Empfehlungen zu beherzigen:
1. Dringende Beachtung der aktuell gültigen Regeln
2. Bewegung und Sport wie erlaubt
3. Beibehaltung einer Tagesstruktur oder entsprechende Planung einer angepassten Tagesstruktur
4. Soziale Kontakte aufrechterhalten mit den aktuellen Möglichkeiten (Telefon, Internet)
5. Vernünftiges Informationsverhalten, nicht ständige Beschäftigung mit dem Thema Corona
Kontakt für die Medien:
Constanze Mauermayer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 089 2198-91100, constanze.mauermayer@bezirk-oberbayern.de



Das Jugendamt gibt Tipps für Eltern für einen abwechslungsreichen Alltag (27.03.2020)

Der Alltag der Familien im Landkreis Pfaffenhofen wird derzeit gänzlich auf den Kopf gestellt. Das Leben findet plötzlich fast nur noch in den eigenen vier Wänden statt. Wie kann diese Zeit der Ausgangsbeschränkungen überbrückt werden, ohne dass es zum Lagerkoller kommt?


Das Sachgebiet Familie, Jugend, Bildung des Landratsamts Pfaffenhofen hat auf der Homepage des Landkreises Pfaffenhofen ein Angebot für Eltern und Familien zusammengestellt. „Wir wollen den Familien mit vielen Tipps helfen, den Alltag so bunt wie möglich zu gestalten.

Angefangen von Bastelideen und Empfehlungen für Spiele zum Austoben über gute Internetseiten sowie Tipps für ein Sofakino bis hin zu anderen Aktionen zum Selbermachen ist bestimmt für jeden etwas dabei“, so Elke Dürr, Leiterin des Sachgebiets Familie, Jugend, Bildung. Alle Angebote wurden überprüft und verursachen keine oder nur geringfügige Kosten.

Zu finden sind die Angebote hier:
https://www.landkreis-pfaffenhofen.de/HOME/Aktuelles/AlleMeldungen.aspx?rssid=34d63ba3-01e1-4d92-b50e-ec9034425c70



Informationen zum Übertritt - 25.03.2020

Das Bayerische Kultusministerium hat am 24.03.2020 aktuelle Bedingungen zum Übertritt nach der 4. Klasse veröffentlicht. Sie können die Verlautbarungen hier nachlesen.

https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/6922/neuer-fahrplan-zum-uebertritt-garantiert-faire-bedingungen.html

Das Kultusministerium passt das Übertrittsverfahren für die Viertklässlerinnen und Viertklässler der aktuellen Ausnahmesituation an. 

- Die Bedingungen für die Viertklässler sollen fair bleiben.

- Grundlage für das Übertrittszeugnis sind die bereits erzielten Noten, d.h. es werden keine verpflichtenden Proben bis zum Übertrittszeugnis mehr gefordert.

- Wenn die Schulen am 20.04.2020 wieder öffnen, können die Schülerinnen und Schüler eine Woche später an drei freiwilligen Proben teilnehmen. Diese finden in den Fächern Deutsch, Mathe und Heimat- und Sachkunde statt.

- Die Eltern entscheiden dann, ob diese Noten mit in die Note für das Übertrittszeugnis einfließen.

- Das Übertrittszeugnis wird erst am 11.05.2020 ausgegeben.

- Der Probeunterricht für Realschulen und Gymnasien muss vor den Pfingstferien stattfinden.

- Die Übertrittszeugnisse werden knapper ausfallen: Es gibt Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht, sowie die Durchschnittsnote und die Übertrittsempfehlung, sowie eine kurze Bemerkung über das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten.

Genaue Ausführungen finden Sie auf den Seiten des Kultusministeriums.


Informationen für Eltern - 23.03.2020



Liebe Eltern,

die gegen die Corona-Pandemie ergriffenen Maßnahmen betreffen uns alle. Es gibt massive Veränderungen für Sie und Ihre Familie. Unser Kultusministerium hat gemeinsam mit dem Kriseninterventions- und -bewältigungsteam bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen hilfreiche Tipps zum Umgang mit den Kindern für Sie zusammengestellt:

https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/6918/eltern-koennen-ihre-kinder-im-umgang-mit-den-massnahmen-zum-corona-virus-unterstuetzen.html


Aktuelle Informationen zur Schulberatung in Zeiten von Corona (aktualisiert am 20.03.20)

Der Unterrichtsbetrieb wird vom 16.03.2020 bis zum 20.04.2020 vorübergehend eingestellt; alle Schülerinnen und Schüler müssen dem Unterricht und jeglicher schulischen Veranstaltung fern bleiben; Eltern dürfen nicht in die Schulen kommen; soziale Kontakte sollen auf ein Minimum reduziert werden.

Dies alles soll dazu beitragen, dass die Ausbreitung des Virus eingedämmt wird und besonders gefährdete Personengruppen geschützt werden.

Diese Situation ist für uns alle völlig neu und ungewohnt.

 Für die Schulberatung hat dies auch Konsequenzen:

-         Alle Informationsveranstaltungen und Fortbildungen der Schulberatung entfallen bis auf weiteres. 

- Informationen, die speziell den Übertritt nach der 4. Jahrgangsstufe betreffen finden Sie auch hier:

-         Alle Testtermine werden verschoben.

-         Telefonsprechzeiten können nur teilweise abgehalten werden.

-         Elterngespräche und Beratung kann nur per Mail oder telefonisch erfolgen.

 

-         Die Einschulung wird von Seiten der Schulen neu terminiert. In der Zwischenzeit findet jedoch die Schulanmeldung wie geplant statt. (Siehe unten!)


Sollten Sie Fragen und Beratungsbedarf von Seiten der Schulberatung haben, so erreichen Sie uns weiterhin per Mail oder telefonisch unter der 08452-2017. Ihr Anliegen kann dann entweder vor Ort bearbeitet werden oder die zuständige Beratungslehrkraft oder ihre zuständige Schulpsychologin wird dann verständigt.

Aktuelle Informationen finden Sie auf den Seiten des Kultusministeriums Bayern, des staatlichen Schulamtes und der Seite Ihrer jeweiligen Schule.



Einschulung 2020/2021 - Aktuelle Informationen des Kultusministeriums vom 17.03.2020

https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/6903/faq-zur-einstellung-des-unterrichtsbetriebs-an-bayerns-schulen.html


Findet die Schuleinschreibung trotz Coronavirus SARS-CoV-2 statt?


Die Schuleinschreibung findet grundsätzlich statt. Angesichts der aktuellen Situation sind jedoch Ausnahmen vom gewohnten Verfahren nötig.

Eine persönliche Anmeldung des Kindes durch einen Erziehungsberechtigten ist nicht erforderlich. Die Erziehungsberechtigten melden ihr Kind für das Schuljahr 2020/2021 telefonisch oder schriftlich (auch per E-Mail) an. Die erforderlichen Anmeldeunterlagen übermitteln sie der Schule fristgerecht auf dem Postweg, per E-Mail oder auch persönlich.

Im Rahmen der Feststellung der Schulfähigkeit bleibt es Aufgabe der Schule, die Eltern im Vorfeld der Einschulung zu beraten und eine Empfehlung auszusprechen. Die Beratung erfolgt telefonisch oder auf Wunsch der Eltern auch persönlich. Erziehungsberechtigte, die den Einschulungskorridor in Anspruch nehmen möchten, müssen dies der Schule nach erfolgter Beratung bis spätestens 14.04.2020 schriftlich mitteilen.

Lesen Sie dazu auch: https://www.km.bayern.de/download/22820_Info_GS_-_Schuleinschreibung_2020_im_Kontext_von_Corona.pdf




Im März findet an den Grundschulen des Landkreises die Einschulung der zukünftigen Erstklassler statt. 

Die Termine für die Schuleinschreibung, -anmeldung finden Sie auf de Schulhomepages oder Sie werden durch einen Brief darüber informiert.

Die Schulpflicht beginnt für Ihr Kind

- wenn es im vergangenen Jahr zurückgestellt wurde.

- wenn es bis zum 30.09.2020 sechs Jahre alt wird.

- nur nach einem Antrag, wenn es zwischen dem 01.10. und 31.2020 sechs Jahre alt wird. 

- nur nach einem Antrag mit einem schulpsychologischen Gutachten, wenn es erst ab dem 01.01.2021 sechs Jahre alt wird.


Wie läuft die Einschulung konkret ab?

·        Alle Schülerinnen und Schüler durchlaufen das verpflichtende Anmelde- und Einschulungsverfahren (§2 GrSO).

·        Der Zeitpunkt der Einschulung (Stichtag) ist im Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) in Artikel 37              geregelt.

Was ist für die Anmeldung mitzubringen?

§ ein Erziehungsberechtigter soll mit dem Kind persönlich kommen

§ Angaben zur Person (Geburtsurkunde)

§ Nachweis über Schuleingangsuntersuchung beim Gesundheitsamt (Eltern sollen Schule über Feststellungen informieren, die für die Unterrichtsgestaltung und das Schulleben wichtig sind), ggf. Sorgerechtsbescheid

§ Alle Kinder durchlaufen ein Schuleingangsscreening oder nehmen am sogenannten Unterrichtsspiel/Schulspiel teil.


Eine Besonderheit bietet der sogenannte Einschulungskorridor

Bei allen Kinder, die vom 01.07. bis zum 30.09.2020 sechs Jahre alt werden (geb. bis 30.9.2014) kann durch Elternentscheidung nach dem durchlaufen des verpflichtenden Anmelde- und Einschulungsverfahren und einer anschließenden Beratung die Einschulung auf das Schuljahr 2021/22 verschoben werden. Die Erziehungsberechtigten teilen ihre Entscheidung formlos schriftlich bis zum 14. April 2020 der Schule mit – falls keine Mitteilung erfolgt, wird das Kind regulär schulpflichtig. Eine Verlängerung dieser Frist ist nicht möglich!

·        Die Erziehungsberechtigten müssen hierbei keine Begründung angeben.

·        Die Möglichkeit, Anträge auf frühere Einschulung oder Zurückstellung zu stellen, bleibt bestehen.

·        Eine Zurückstellung von Kindern nach Art. 37 BayEUG (2) und (4) ist weiterhin möglich.


  Was erfährt die Grundschule vom Kindergarten?

à Der Informationsaustausch nur mit dem Einverständnis der Eltern bzw. durch die Eltern selbst

 

Wann müssen Eltern ihre Anträge auf vorzeitige Einschulung oder Zurückstellung stellen?

 § Die Anträge auf vorzeitige Einschulung müssen spätestens bei der Schulanmeldung an der jeweiligen Sprengelschule gestellt werden.

§ Ein Antrag auf Zurückstellung wird unter Angabe wichtiger Gründe bei der Schulleitung gestellt. Diese prüft den Antrag ggf. unter Einbeziehung von Beratungslehrkraft (auch Schulpsychologin), Gesundheitsamt, Informationen des Kindergartens. Über eine Zurückstellung sollte vom Zeitpunkt der Schulanmeldung bis zum Schulbeginn entschieden werden. Sie ist in Ausnahmefällen aber noch bis zum 30. November möglich.

Aufnahme

Über die Aufnahme entscheidet die Schule. (GrSO §2)

 

Übersicht

im Vorjahr zurückgestellt

regulär schulpflichtig

auf Antrag schulpflichtig

auf Antrag mit Gutachten   schulpflichtig

schulpflichtig

bis 30.09.2014 geborene Kinder

von 01.10.2014-31.12.2014 geborene   Kinder

an 01.01.2015 geborene Kinder

 

- i.d. R. keine weitere   Zurückstellung möglich

- evtl. Überprüfung auf   sonderpädagogischen Förderbedarf

 

 

- Schulfähigkeit (wird) kann bei   Bedarf überprüft werden

- Bei Kindern mit nicht deutscher   Muttersprache: Angaben über den Besuch eines Kindergartens, eines Vorkurses

- Zurückstellung ist einmal möglich   

- Einschulungskorridor: 01.07.2014   bis 30.09.2014 geborene Kinder: Die Erziehungsberechtigten können die Einschulung   verschieben.

 

 

- Schulfähigkeit kann überprüft   werden

- Nach dem 31. Juli kann ein   vorzeitig aufgenommenes Kind nicht mehr abgemeldet werden.

 

 

- Schulfähigkeit wird überprüft

- Schulpsychologisches Gutachten   erforderlich

 


Aktuelle Fortbildungsangebote der Schulberatung

 

Was tun wenn.... ?                     
Problemen im Unterricht begegnen

 

Lehrgang S186-0/20/07

 

Beschreibung:



Was tun wenn? ? Probleme im Unterricht: mögliche Ursachen, Maßnahmen zur Vermeidung von Störungen und Reaktionsmöglichkeiten im Akutfall



- Welche Möglichkeiten gibt es, ein positives Lernklima in der Klasse zu gestalten?
- Wie geht man mit Problemen und Unterrichtsstörungen um?
- Wie können sie bereits im Vorfeld durch gezielte Maßnahmen vermieden werden?

Teilnahme an einer Fortbildung ist nur nach vorheriger Anmeldung und Genehmigung über FIBS möglich.
Bitte informieren Sie das Schulamt (Herr Maier, 08441490810), wenn Sie an der genehmigten Fortbildung nicht teilnehmen können.

Datum:

25.05.20 von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Anmeldeschluss:

11.05.20

Referentinnen:

Veronika Billmann, Lin, Staatl. Schulpsychologin Susanne Maetschke, BRin, Qual. Beratungslehrerin


Hilfen für (junge) Menschen in seelischer Not

Unter der Telefonnummer 0180-655 3000 erreichen Sie rund um die Uhr den Krisendienst Psychiatrie an dem auch die Kinderklinik in Neuburg und die Außenstelle der Heckscher Klinik im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie beteiligt sind.

Die Mitarbeitenden des Krisendienstes hören zu, fragen nach und klären mit den Anrufenden gemeinsam die Situation. Sie verfügen auch über spezielle Fachkompetenz für Kinder und Jugendliche in psychischen Notlagen.



 Zeugnistermine 2019/20


Zwischenzeugnis                                             14.02.2020

Übertrittszeugnis                                              04.05.2020 Neuer Termin: 11.05.2020

QA-/M10-/Abschluss -/Entlasszeugnisse   17.07.2020              

Jahreszeugnis                                                  24.07.2020                                            




In dringenden Fällen und auch wenn Beratungsfachkräfte erkrankt sind, wenden Sie sich bitte an die Beratungsstelle in Ernsgaden  - am besten über das Kontaktformular oder telefonisch.