Schulberatung
     des Staatlichen Schulamts Pfaffenhofen

Aktuelle Informationen zur Schulberatung nach Pfingsten

Die Beratung geht ein Stück "normaler" weiter!


  • Ab dem 15.06.2020 besteht wieder vermehrt die Möglichkeit, die Beratungslehrkräfte und Schulpsychologinnen neben der telefonischen Beratung und dem Mailkontakt wieder zu persönlichen Terminen zu treffen, sofern ein persönlicher Kontakt zwischen Ratsuchenden und Beratern erforderlich ist. 
  • Tests können (unter bestimmten Voraussetzungen) bei schullaufbahnrelevanten Fragestellungen wieder durchgeführt werden.
  • Auch Lehrerfortbildungen und Fallbesprechungen/Supervisionen können unter Umständen wieder vor Ort statt finden.


Für alle persönlichen Kontakte gelten die Maßnahmen zum Infektionsschutz:

  • Kein Händeschütteln
  • Empfohlener Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 Meter; die Sitzgelegenheiten stehen weit genug auseinander.
  • Räume werden gründlich gelüftet zwischen und auch schon während der Termine
  • Es gelten die bekannten Regeln zur Händehygiene. Kinder waschen sich bitte vor Terminen die Hände.
  • Klienten bringen bitte Ihre eigenen Stifte, Taschentücher, Schreibunterlagen und einen eigenen Mund-Nasenschutz mit.
  • In den Beratungsstellen stehen sog. Spuckschutzwände zur Verfügung.
  • Es ist immer nur eine Person bzw. ein Paar bei der Beratung. Treffen mit anderen Klienten werden durch geeignete Terminvergabe vermieden.
  • Kontakt mit erkrankten Personen findet nicht statt: Wenn Eltern/Kinder erkältet sind, sich krank fühlen oder Husten, Durchfall haben, müssen Sie Ihren Termin absagen. Wir vereinbaren entweder einen Ersatztermin oder steigen auf Telefon um.
  • Die Beratung findet nur in ausreichend großen und gut belüftbaren Zimmern statt. 
  • Wenn Nähe in der Testsituation nicht vermieden werden kann, dann benutzen wir einen Mund-Nase-Schutz.
  • Kontaktintensive Testverfahren können derzeit nicht durchgeführt werden. 


Alle Beratungslehrkräfte und Schulpsychologinnen können Sie erreichen - telefonisch oder per Mail!

Bitte beachten Sie die Telefonsprechzeiten!


Aktuelle Informationen zum Unterrichtsbetrieb finden Sie unter https://www.km.bayern.de/


Freiwilliges Wiederholen einer Jahrgangsstufe

In den letzten Wochen treten bei immer mehr Eltern und Schülern Zweifel auf, ob das Schuljahr geschafft wird, ob Lücken beim „Lernen zuhause“ nicht zu groß wurden, ob das häusliche Engagement ausreichend war etc.. Darüber hinaus sehen Eltern durch die intensive und lange Lernzeit daheim sehr deutlich die Lücken im Lern- und Arbeitsverhalten sowie in den schulischen Grundkenntnissen, die sonst eher im Unterricht beobachtet wurden.

Für manche Eltern ergibt sich daraus der Wunsch, ihr Kind freiwillig eine Jahrgangsstufe wiederholen zu lassen. Als Begründung dafür wird mitunter die Corona-Pandemie angegeben.

Diese Anträge müssen sehr individuell gesehen werden: Können die entstandenen Lücken geschlossen werden? Sind die Rückstände im Klassenvergleich eklatant? Haben sich die deutlichen Lücken bereits  im Laufe des ersten Halbjahres / der Vorjahre aufgebaut? Wie ist die soziale Stellung im Klassengefüge? Wie wirkt sich die Entscheidung auf die Persönlichkeit und die Motivation des Kindes aus?

Alle Lehrkräfte werden in diesem und im kommenden Schuljahr die Aufgabe zu lösen versuchen, die Kinder nach dem „Lernen zuhause“ individuell abzuholen, entstandenen Lücken der Schülerinnen und Schüler zu schließen und die Voraussetzungen für ein schulisches Fortkommen zu sichern. Den Entscheidungen muss immer eine intensive Rücksprache und Beratung durch die Klassenleitung (evtl. auch durch die Schulberatung) vorausgehen, da oft andere Motive z. B. (Zukunfts-)Ängste hinter den Plänen stehen, denen es zu begegnen gilt.

Für das freiwillige Zurücktreten gelten folgende rechtliche Grundlagen der Grund- und Mittelschulordnung:

§ 14 (1) GrSO

§ 17 (1) MSO

(1)  1Auf Antrag der   Erziehungsberechtigten können Schülerinnen oder Schüler freiwillig   wiederholen oder spätestens zum Schulhalbjahr in die vorherige Jahrgangsstufe   zurücktreten.  2Die Entscheidung trifft die Lehrerkonferenz   unter Würdigung der schulischen Leistungen der Schülerin oder des Schülers.

(1)  1Auf   Antrag der Erziehungsberechtigten können Schülerinnen oder Schüler freiwillig   wiederholen oder spätestens zum Schulhalbjahr in die vorherige Jahrgangsstufe   zurücktreten.  2Die Entscheidung trifft die Lehrerkonferenz   unter Würdigung der schulischen Leistungen der Schülerin oder des   Schülers.  3 Art. 38 BayEUG bleibt unberührt.

 

Ablauf 

Die Eltern beantragen den nochmaligen Besuch der gleichen Jahrgangsstufe formlos bis zu zwei Wochen nach Aushändigung des Jahreszeugnisses.

Mögliche Gründe

Zu einer freiwilligen Wiederholung bzw. zum Rücktritt berechtigt ein Leistungsabfall infolge

-         langer Erkrankungen oder Unfälle

-         ernster Krisen im Elternhaus (z.B. Scheidung)

-         Ortswechsel (Zuzug aus einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland)

-         Reifungsverzögerung

-         einseitiger Leistungsausfall

-         das Aufholen eines generellen Rückstandes, wenn die Aussicht besteht, dass dadurch künftig eine störungsfreie Schullaufbahn gewährleistet wird

Die  Entscheidung

wird von der Lehrerkonferenz unter Würdigung der schulischen Leistung des Schülers in pädagogischer Verantwortung getroffen und bleibt in allen Fällen eine pädagogische Einzelfallentscheidung. Die Entscheidung ist ein Verwaltungsakt, gegen den die Erziehungsberechtigten Widerspruch einlegen können.

                  Ferner muss darauf hingewiesen werden, dass ggf. eine Schulzeitverlängerung zur Erreichung des Schulabschlusses beantragt werden muss.


Aussagen des KM

Laut KM (https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/6945/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen.html#allgemeines-unterrichtsbetrieb) sind „für alle Schülerinnen und Schüler, für die ein Vorrücken nicht möglich ist, Entscheidungen über ein Vorrücken auf Probe zu treffen. Dabei wird die im Einzelfall zu Leistungsminderungen führende erhebliche Beeinträchtigung infolge der COVID-19-Pandemie in besonderem Maße gewichtet, auch hinsichtlich der Erwartung, ob die entstandenen Lücken geschlossen werden können, und der Prognose, ob das angestrebte Bildungsziel erreicht werden kann.

Auch über die Möglichkeit des Wiederholens ist im Lichte der Beeinträchtigungen infolge der COVID-19-Pandemie zu entscheiden.“

  

 

Alle Beratungslehrkräfte und Schulpsychologinnen können Sie erreichen - telefonisch oder per Mail!

Bitte beachten Sie die Telefonsprechzeiten!


Aktuelle Informationen zum Unterrichtsbetrieb finden Sie unter https://www.km.bayern.de/


Informationen in der Corona-Krisensituation:

Außerschulische Unterstützungs- und Beratungsangebote bei häuslicher oder sexualisierter Gewalt (23.04.2020)

Handreichungen der AETAS Kinderstiftung (23.04.2020)

Aktualisierte Zeugnistermine

Krisendienst Psychiatrie -Pressemitteilung 

Tipps für Eltern vom Jugendamt (aktualisiert 23.04.2020)

Informationen für Eltern zum Umgang mit besorgten Kindern



Außerschulische Unterstützungs- und Beratungsangebote bei häuslicher oder sexualisierter Gewalt (23.04.2020)

Bei Erfahrung von häuslicher oder sexueller Gewalt können sich betroffene Kinder und Jugendliche oder Personen, die auf Gewalt in ihrem Umfeld aufmerksam werden, u. a. bei den nachfolgend genannten Einrichtungen außerhalb der Schule beraten lassen:
- Die Nummer gegen Kummer ist unter Tel. 116 111 montags bis samstags von 14 – 20 Uhr erreichbar.
- Bei der bke-Jugendberatung können Jugendliche andere junge Menschen als Gesprächspartner finden und Kontakt zu erfahrenen Beraterinnen und Beratern aufnehmen. 
https://jugend.bke-beratung.de/~run/views/home/index.html
- Das Hilfetelefon ist unter Tel. 0800 22 55 530 bei allen Fragen und für Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag, Mittwoch und Freitag von 9 – 14 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 15 – 17 Uhr.
- Save me online hilft, wenn statt einer telefonischen Beratung bei sexuellem Kindesmissbrauch lieber Online-Hilfe per E-Mail gewünscht ist. 
https://nina-info.de/save-me-online/
- Auf dem Hilfeportal Sexueller Missbrauch finden Betroffene weitere Informationen und Ansprechpartner. 
https://www.hilfeportal-missbrauch.de/startseite.html

Handreichung der AETAS Kinderstiftung

Die AETAS Kinderstiftung bietet Handreichungen und Beratung in der Corona Pandemie für Kinder und Familien an. Hier finden Sie Infoblätter  mit allgemeinen Hinweisen, Werkzeugblätter mit konkreten Anweisungen und Zusammenfassungen mit praktischen Tipps. https://www.aetas-kinderstiftung.de/handreichungen-coronavirus/


Zeugnistermine 2019/20


QA-/M10-/Abschluss -/Entlasszeugnisse   17.07.2020     Neuer Termin: 24.07.2020  

Jahreszeugnis                                                  24.07.2020        

           

Krisendienst Psychiatrie

Krisendienst Psychiatrie unterstützt mit telefonischer und aufsuchender Hilfe
0180 / 655 3000: Der Krisendienst Psychiatrie steht allen Menschen, die durch die Corona-Krise in eine psychische Notlage geraten, mit Rat und Tat zur Seite. Die Leitstelle des Krisendienstes Psychiatrie ist täglich rund um die Uhr erreichbar.

Das Jugendamt gibt Tipps für Eltern für einen abwechslungsreichen Alltag (23.04.2020)

Der Alltag der Familien im Landkreis Pfaffenhofen wird derzeit gänzlich auf den Kopf gestellt. Das Leben findet plötzlich fast nur noch in den eigenen vier Wänden statt. Wie kann diese Zeit der Ausgangsbeschränkungen überbrückt werden, ohne dass es zum Lagerkoller kommt?

Das Sachgebiet Familie, Jugend, Bildung des Landratsamts Pfaffenhofen hat auf der Homepage des Landkreises Pfaffenhofen ein Angebot für Eltern und Familien zusammengestellt. „Wir wollen den Familien mit vielen Tipps helfen, den Alltag so bunt wie möglich zu gestalten.
Angefangen von Bastelideen und Empfehlungen für Spiele zum Austoben über gute Internetseiten sowie Tipps für ein Sofakino bis hin zu anderen Aktionen zum Selbermachen ist bestimmt für jeden etwas dabei“, so Elke Dürr, Leiterin des Sachgebiets Familie, Jugend, Bildung. Alle Angebote wurden überprüft und verursachen keine oder nur geringfügige Kosten.
Zu finden sind die Angebote hier:
https://www.landkreis-pfaffenhofen.de/LEBEN/Familie/KinderundJugendliche.aspx?view=~/kxp/orgdata/default&orgid=d4c7d414-5482-4165-bcc6-bdb904e6a061


Informationen für Eltern - 23.03.2020

Liebe Eltern,

die gegen die Corona-Pandemie ergriffenen Maßnahmen betreffen uns alle. Es gibt massive Veränderungen für Sie und Ihre Familie. Unser Kultusministerium hat gemeinsam mit dem Kriseninterventions- und -bewältigungsteam bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen hilfreiche Tipps zum Umgang mit den Kindern für Sie zusammengestellt:

https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/6918/eltern-koennen-ihre-kinder-im-umgang-mit-den-massnahmen-zum-corona-virus-unterstuetzen.html



Aktuelle Fortbildungsangebote der Schulberatung

 

Was tun wenn.... ?                     
Problemen im Unterricht begegnen 
Muss leider verschoben werden!

 

Lehrgang S186-0/20/07

 

Beschreibung:



Was tun wenn? ? Probleme im Unterricht: mögliche Ursachen, Maßnahmen zur Vermeidung von Störungen und Reaktionsmöglichkeiten im Akutfall



- Welche Möglichkeiten gibt es, ein positives Lernklima in der Klasse zu gestalten?
- Wie geht man mit Problemen und Unterrichtsstörungen um?
- Wie können sie bereits im Vorfeld durch gezielte Maßnahmen vermieden werden?

Teilnahme an einer Fortbildung ist nur nach vorheriger Anmeldung und Genehmigung über FIBS möglich.
Bitte informieren Sie das Schulamt (Herr Maier, 08441490810), wenn Sie an der genehmigten Fortbildung nicht teilnehmen können.

Datum:

25.05.20 von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr Muss leider verschoben werden!

Anmeldeschluss:

11.05.20

Referentinnen:

Veronika Billmann, Lin, Staatl. Schulpsychologin Susanne Maetschke, BRin, Qual. Beratungslehrerin


Hilfen für (junge) Menschen in seelischer Not

Unter der Telefonnummer 0180-655 3000 erreichen Sie rund um die Uhr den Krisendienst Psychiatrie an dem auch die Kinderklinik in Neuburg und die Außenstelle der Heckscher Klinik im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie beteiligt sind.

Die Mitarbeitenden des Krisendienstes hören zu, fragen nach und klären mit den Anrufenden gemeinsam die Situation. Sie verfügen auch über spezielle Fachkompetenz für Kinder und Jugendliche in psychischen Notlagen.



         




In dringenden Fällen und auch wenn Beratungsfachkräfte erkrankt sind, wenden Sie sich bitte an die Beratungsstelle in Ernsgaden  - am besten über das Kontaktformular oder telefonisch.