Wir machen Ferien!

Die Schulberatung erreichen Sie wieder ab dem 04.09.2017.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften, Schulleitungen und Verwaltungsangestellten erholsame Ferien! 


 



 Änderungen bei Nachteilsausgleich und Notenschutz 

Seit dem Schuljahr 2016/2017 gibt es neue Regelungen zum Nachteilsausgleich und Notenschutz für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen oder Teilleistungsstörungen. 

Die bisherige Unterscheidung zwischen Lese-Rechtschreibschwäche und Legasthenie entfällt in den Schulen.

Voraussetzung für die Anerkennung einer Lesestörung, Rechtschreibstörung oder Lese-Rechtschreib-Störung ist:
a) ein Gutachten von einem Kinder- und Jugendpsychiater, einschließlich einer schulpsychologischen Stellungnahme oder
b) eine schulpsychologische Stellungnahme

Die Schule kann weiterhin individuelle Unterstützungsmaßnahmen, Nachteilsausgleich oder Notenschutz gewähren. Die Entscheidung darüber trifft die Schulleitung.

Die Erziehungsberechtigten stellen hierfür einen Antrag bei der Schulleitung, die sich dazu Informationen von Lehrkräften, der Schulberatung und weiteren Stellen einholen kann.

Neben individuell zu planenden Möglichkeiten zur individuellen Unterstützung und zum Nachteilsausgleich kann bei Lesestörungen auf die Bewertung des (lauten) Vorlesen verzichtet werden. Bei Rechtschreibstörungen ist es zulässig auf die Bewertung des Rechtschreibens zu verzichten und in Fremdsprachen (mit Ausnahmen der Abschlussprüfungen) mündliche Leistungen stärker zu gewichten. Diese Maßnahmen werden im Zeugnis vermerkt.

Die gesetzlichen Regelungen dazu finden sich im BayEUG (Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen), Art.52 (vom 23.6.2016) und in der BaySchO (Bayerische Schulordnung), § 31 - § 34 (vom 1.7.2016).

Damit ist die KMBeK von 1999 außer Kraft gesetzt. 

"Alte" Bescheide wurden bereits aktualisiert. 

 Nähere Informationen erhalten Sie von den Lehrkräften, an den Schulen und bei der Schulberatung.